So mag ich Hot Dogs! Der Hot Dog hat amerikanische Ursprünge, die klassische Kombination aus Würstchen und Senf, aber mit dem Zusatz von deutschem Sauerkraut hat er sich eine internationale Identität erobert.
Neulich Abend rief mein Mann: „Wir haben schon ewig keinen Hot Dog mehr gegessen.“ Gesagt, getan. Ich dachte sofort: „Jetzt mache ich ihn.“
Ich machte mich auf die Suche nach dem perfekten Rezept in meinen Unterlagen: Ich suchte ein Brot, das superweich ist, aber noch nicht im Blog veröffentlicht wurde, um die gleiche Rezeptur nicht zu wiederholen. Beim Rest hatte ich schon alles im Kopf: Fenchelsalsiccia und Kohl aus dem Garten, bereit, ein tolles hausgemachtes Sauerkraut zu werden;
es fehlte nur ein guter Senf.
Ich legte samstagmorgens los, damit ich den Ablauf ganz in Ruhe verfolgen konnte.
Für den Teig habe ich fein gemahlenen Hartweizengrieß gewählt – meine kalabrische Vorliebe fürs Brot setzt sich durch! Verfeinert mit Öl, Ei, na ja, nicht zuletzt ein Hauch von Honig für extra Weichheit. Zuerst dachte ich an Blütenhonig, am Ende verwendete ich den Kastanienhonig, den ich zuhause hatte: Ich fand, sein aromatisches, leicht herbes Profil passt gut zu den anderen Zutaten. Und um dem Geschmack mit Blick auf die Füllung die passende Note zu geben, griff ich zur hellen Bier, nicht das erste Mal, dass ich Brot mit Bier mache: Es bringt einen charakteristischen, leicht bitteren Geschmack, eine schöne Porung und zusätzlich Aroma.
Wenn du weitere Teige für ein modernes Street-Food-Abendessen suchst, um einen fröhlichen Abend zu gestalten, empfehle ich dir auch:
- Schwierigkeit: Leicht
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde
- Kochzeit: 1 Stunde 30 Minuten
- Portionen: 10 super Hot Dogs
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten Hot Dogs, wie ich sie mag!
Fein gemahlener Hartweizengrieß, Salsiccia mit Fenchel, Sauerkraut, Senf…
- 650 g fein gemahlener Hartweizengrieß
- 250 ml helles Bier
- 150 ml Olivenöl
- 1 Ei (Außerdem Ei und Milch zum Bestreichen vor dem Backen.)
- 10 g frische Hefe (Presshefe)
- 10 Stücke Salsiccia vom Schwein, frisch, in der Pfanne gebraten (Ich habe Salsiccia mit Fenchel bevorzugt. Halbiert und angebraten.)
- nach Belieben Sauerkraut (Hausgemacht; gekauft geht auch, ist für mich oft zu sauer.)
- nach Belieben rustikaler Senf mit ganzen Körnern
- nach Belieben Mohnsamen
- nach Belieben Sesamsamen
- 15 g Salz
Werkzeuge Hot Dogs, wie ich sie mag!
Eine Schüssel zum Kneten, die Pfanne für die Bratwurst und eine für das Sauerkraut. Meine Einkaufstipps helfen euch, neue Werkzeuge für eure Küche auszuwählen.
- Antihaft-Grillplatten
- Papier-Schalen
Schritte Hot Dogs, wie ich sie mag!
Weiche die Hefe in etwas lauwarmem Wasser auf, dann geht’s ans Teigmachen: Semola mit Salz mischen, Hefe, Öl, Ei und Bier dazugeben. Gut durchkneten und gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt. Ich empfehle, den Ofen mit einem kleinen Topf kochendem Wasser darin zu nutzen, für eine optimale Gare.
In der Zwischenzeit die Bratwurst braten und das Sauerkraut zubereiten.
Sobald der Teig fertig ist, in zehn Teile teilen und Rechtecke formen. Mit Senf bestreichen, Sauerkraut und dann die Bratwurst darauflegen. Sorgfältig zu länglichen Brötchen verschließen und nochmals gehen lassen. Vor dem Backen mit Ei und Milch bestreichen und nach Belieben mit Samen bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 190 °C etwa 30 Minuten backen.
Super lecker frisch – und auch am nächsten Tag noch prima.
Man kann sie auch gut im Voraus zubereiten.
Ein paar zusätzliche Tipps
Wenn ihr einen kräftigeren Geschmack und eine wärmere Farbe bevorzugt, könnt ihr dunkles Bier verwenden, das mit seiner Bitterkeit sehr gut zu Bratwurst und Sauerkraut passt. Ich wollte keine einfachen Hotdog-Würstchen verwenden, weil ich ein hausgemachteres Endprodukt wollte. Im Kühlschrank aufbewahren; Einfrieren empfehle ich nicht.

