Das Frybread, in Lateinamerika auch Cachanga genannt oder in Schottland Bannock, ist ein Rezept der nordamerikanischen Ureinwohner, das vor allem in South Dakota verbreitet ist, wo es zum „State Bread“ erklärt wurde.
Es spielt eine wichtige Rolle in den Traditionen der Ureinwohner und wird zum Beispiel zu Feiertagen und während des Powwow, also bei Zusammenkünften der Stämme, zubereitet.
Es handelt sich um einen flachen, hefeteigartigen Teig, der in Öl oder Butter frittiert wird und, wenn er mit Bohnen und Hackfleisch (Chili), Tomaten, Salat und geriebenem Käse belegt wird, den Namen Navajo-Taco trägt. Er kann aber auch einfach mit Puderzucker bestreut und mit Honig serviert werden.
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 2 Stunden
- Vorbereitungszeit: 45 Minuten
- Kochzeit: 5 Minuten
- Portionen: 6 Stück
- Kochmethoden: Frittieren
- Küche: Amerikanisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für das Frybread:
- 330 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 165 ml Wasser (lauwarm)
- nach Bedarf Salz
- nach Bedarf Pflanzenöl
- 450 g Chili con carne
- 3 Tomaten (in kleine Stücke geschnitten)
- 1 1/2 Kopfsalat
- nach Bedarf scharfe Sauce
- nach Bedarf geriebener Käse
- 1 Zwiebel (optional)
Zubereitung
Für das Frybread:
In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
Langsam das lauwarme Wasser hinzufügen und mit einer Gabel verrühren, bis der Teig zusammenkommt.
Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 – 2 Stunden ruhen lassen.
Der Teig ist klebrig, daher Hände und Arbeitsfläche bemehlen.
Ein kleines Teigstück in der Größe eines Golfballs abnehmen und dann wie eine Mini-Pizza flachdrücken.
Öl in einer Pfanne erhitzen.
Jedes Stück frittieren, bis das Brot goldbraun und aufgegangen ist.
Dann wenden und auf der anderen Seite ebenfalls goldbraun frittieren.
Für den Belag:
Für das Chili-Rezept klicke HIER.
Jeweils einen Löffel Chili auf jedes frittierte Brot geben, Tomaten, Salat, scharfe Sauce und, wenn du magst, auch Zwiebeln darauflegen. Mit geriebenem Käse bestreuen.
Gericht, das mehrfach in der Fernsehserie „The Madison“ erwähnt wird, in der die Protagonistinnen, die aus New York in den Madison County kommen, von den Nachbarn Navajo-Tacos bekommen.

