Hier ist noch eine meiner Grundzubereitungen, die ich oft mache: Erdnussbutter. Ich mache sie zu Hause aus verschiedenen Gründen. Erstens mag ich sie sehr und verwende sie für verschiedene Rezepte. Außerdem habe ich in Italien bemerkt, dass sie ziemlich teuer ist, und deshalb ist es auf jeden Fall eine gute Ersparnis, sie selbst in kleinen Mengen herzustellen, wenn man sie braucht.
Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass verpackte Produkte meiner Meinung nach oft voller Zutaten sind, auf die man verzichten kann – neben Konservierungsstoffen wird oft viel Zucker hinzugefügt. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man eine 100%ige Erdnussbutter findet, aber die kostet meist mehr. Deshalb macht es Sinn, sie selbst zuzubereiten.
Ein weiterer Grund, warum ich Erdnussbutter oft verwende, ist, dass Erdnüsse eine gute Eiweißquelle sind: etwa 25 g pro 100 g Produkt. Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien, daher trägt ein bisschen davon über den Tag verteilt sicher zur Aufnahme wichtiger Nährstoffe bei, vor allem wenn man sich vegan ernährt.
Wenn ich sie zu Hause zubereite, habe ich außerdem die Kontrolle über die Menge an Fett und Zucker, die nötig sind, um die Erdnüsse gut zu mixen, selbst wenn man keinen besonders starken Zerkleinerer hat. Nach ein paar Versuchen habe ich festgestellt, dass diese Kombination an Zutaten mir eine köstliche, natürliche Erdnussbutter liefert, die einfach herzustellen ist und wenige Weight Watchers ProPoints hat. So mache ich sie.
Rezepte mit Erdnussbutter findest du hier:
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Portionen: 10
- Kochmethoden: Ohne Erhitzen
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 100 g Erdnüsse (naturbelassen, geschält; mit Schale wären das ca. 120 g)
- 1 Teelöffel extra natives Olivenöl
- 1 Teelöffel Agavendicksaft (oder Ahornsirup)
- 2 Teelöffel Wasser (etwa)
- Punkte für 1 gehäufelten Teelöffel = 2 WW-Punkte
Werkzeuge
- Standmixer
- Stabmixer
- Messlöffel
Schritte
Zuerst schälst du die Erdnüsse und entfernst die dünne Haut – aber bitte nicht in Versuchung geraten, sie gleich zu essen!
Gib die Erdnüsse in den Zerkleinerer und pulse, bis eine feine Masse entsteht.
Ich habe den Zerkleinerer benutzt, der zu meinem alten Stabmixer gehört. Deshalb habe ich in der nächsten Phase etwas Flüssigkeit hinzugefügt, sonst hätte ich keine cremige Konsistenz erreicht.
Füge den Agavendicksaft hinzu und mixe erneut, dann gib den Teelöffel Öl dazu und mixe nochmal.
Wenn die Konsistenz zu fest ist, gib wenig Wasser dazu, einen Teelöffel nach dem anderen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist. Ich musste insgesamt zwei Teelöffel Wasser hinzufügen.
Lass den Mixer mindestens ein paar Minuten laufen, damit eine schöne, dichte und buttrige Creme entsteht.
Und fertig ist die hausgemachte Erdnussbutter. Einfach in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren – sie hält sich mehrere Wochen.
Ich mag sie sehr gern auf Knäckebrot mit etwas Erdbeermarmelade, ganz amerikanisch: super lecker!
Ich verwende sie auch emulgiert mit anderen Zutaten für Saucen zu ethnischen Gerichten oder für superleckere Kekse. Kanntest du sie schon? Wie verwendest du sie?
Guten Appetit!
von Giovanna Buono
Aufbewahrung
Du kannst sie im Kühlschrank aufbewahren, nimm sie aber etwas früher raus, damit sie nicht zu hart wird. Manchmal habe ich sie auch draußen stehen lassen und sie war trotzdem noch gut. Ich habe sie nie eingefroren – wenn du das ausprobierst, sag mir Bescheid…
FAQ (Fragen und Antworten)
Ich kann keine Erdnüsse essen – wodurch kann ich sie ersetzen?
Du kannst problemlos Mandeln oder Cashews verwenden, solange sie naturbelassen sind.
Kann ich auf Öl und Agavendicksaft verzichten?
Sicher, das geht – vorausgesetzt, du hast einen sehr leistungsstarken Mixer; sonst kann es schwierig werden, eine glatte und cremige Erdnussbutter zu erzielen.

