Die Brioche-Tauben, genau wie die süßen Osterkrönchen, sind eine nette und hübsche Idee fürs Frühstück oder als Snack zu Ostern.
Ihr Geschmack ist nicht zu süß, deshalb eignen sie sich besonders gut zum Füllen mit Cremes und verschiedenen Konfitüren.
Ich habe den Teig mit der Küchenmaschine vorbereitet, aber man kann ihn genauso gut von Hand verarbeiten, indem man die Zutaten in eine Schüssel gibt und dann auf die Arbeitsfläche überträgt.
Die Grundzutaten sind ein Mix aus Mehlen von Manitoba und 00, Zucker, Milch, Hefe, Eier und Butter. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch Aromen wie Vanille und/oder Orangenschale hinzufügen.
Jetzt nehmt euch eine Minute, um das Rezept zu lesen und dann… kochen wir und essen wir!!
Siehe auch
- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 3 Stunden
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für 10 Brioche-Tauben
- 250 g Mehl Typ 00
- 250 g Manitoba-Mehl
- 15 g frische Hefe (oder 5 g Trockenhefe)
- 65 g Zucker
- 125 g Naturjoghurt
- 150 g Milch (+ etwas mehr für die Oberfläche)
- 1 Eigelb (+ 1 weiteres für die Oberfläche)
- 50 g Butter
- nach Bedarf Schokotröpfchen (für die Augen)
- nach Bedarf Puderzucker (für die Oberfläche)
Werkzeuge
- 1 Küchenmaschine
- 1 Teigbrett
- 1 Küchenwaage
- 1 Teigschaber aus Metall
- 1 Abkühlgitter
- 1 Pinsel aus Silikon
- 1 Backblech
- 1 Backpapier
- 1 Zahnstocher
Schritte
Um die Brioche-Tauben vorzubereiten, gebt zunächst die beiden Mehlsorten, den Zucker, die in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe, den Joghurt und das Eigelb in die Schüssel der Küchenmaschine.
Setzt den Flachrührer auf und beginnt bei niedriger Geschwindigkeit mit dem Kneten.
Wenn der Teig Struktur angenommen hat, tauscht den Flachrührer gegen den Knethaken aus und knetet weiter, wobei ihr die Butter stückchenweise hinzufügt. Lasst jedes Stück komplett einarbeiten, bevor ihr das nächste zugebt. Wenn die ganze Butter eingearbeitet ist, erhöht die Geschwindigkeit der Küchenmaschine und arbeitet den Teig, bis er Fäden zieht und sich um den Haken schlingt (Incordatura).
Gebt den Teig in eine Schüssel, deckt ihn mit Folie ab und lasst ihn an einem warmen Ort etwa 2 Stunden gehen (bis zur Verdopplung).
Nach dem Gehen den Teig entgasen und in Portionen von jeweils ca. 90 g teilen.
Teilt jede Portion in zwei Teile: etwa 15 g (für den Kopf) und 75 g (für den Körper). Formt aus dem kleineren Stück eine glatte Kugel und kneift an einer Stelle, um den Schnabel der Taube zu formen.
Aus dem 75 g schweren Stück rollt ihr eine etwa 20 cm lange Rolle, die ihr dann so legt, dass sich die Enden kreuzen (siehe Foto). Das untere Ende drückt ihr flach, damit eine Schwanzform entsteht, das andere Ende führt ihr zur Mitte, um das Loch zu schließen (siehe Foto). Setzt den Kopf auf den Körper der Taube und macht mit einem Teigschaber kleine Einschnitte am Schwanz.
Sobald die Figuren fertig sind, legt ihr die Tauben auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lasst sie für eine Stunde im ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe gehen.
Nach der zweiten Gare sticht ihr mit einem Zahnstocher zwei Löcher in die Mitte des Kopfes und setzt die Schokotröpfchen als Augen ein.
Formt bei Bedarf den Schnabel noch einmal nach, falls er durch die Gare flacher geworden ist.
Zum Schluss bestreicht ihr die Tauben mit einem verquirlten Eigelb und einem Schuss Milch und backt sie in einem vorgeheizten Umluft- oder Ober-/Unterhitzeofen bei 180°C für 20 Minuten.
Nach dem Backen lasst ihr die Brioche-Tauben auf einem Gitter abkühlen, bevor ihr sie mit Puderzucker bestäubt und genießt 😉.
Aufbewahrung
Die Brioche-Tauben sind relativ lange frisch, aber da es sich um ein lockeres Hefeteiggebäck handelt, ist es wichtig, sie vor Luft zu schützen, damit sie nicht austrocknen.
Legt sie also in einen luftdichten Beutel oder einen verschließbaren Behälter. Sie halten sich 2–3 Tage und bleiben dabei weich und aromatisch, fern von Wärmequellen und direktem Licht. Ihr könnt sie auch einfrieren: Sobald sie vollständig abgekühlt sind, verpackt sie in Gefrierbeutel und bewahrt sie 1–2 Monate auf. Zum Verzehr lasst sie bei Raumtemperatur auftauen und erwärmt sie einige Minuten im Ofen, damit sie wieder schön weich werden.
FAQ (Fragen und Antworten)
Wie werden die Brioche-Tauben schön weich?
Damit die Tauben schön weich werden, ist es wichtig, die Gehzeiten einzuhalten, Zutaten auf Zimmertemperatur zu verwenden und den Teig nach der Gare nicht zu stark zu bearbeiten.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja, ihr könnt den Teig bereits am Abend vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag müsst ihr ihn nur noch formen und backen.
Kann man die Brioche-Tauben füllen?
Klar! Ihr könnt sie mit Creme, Marmelade oder Schokolade füllen oder auch schlicht lassen. Sie funktionieren auch gut in einer herzhaften Variante.
Warum sind meine Tauben nicht weich geworden?
Das kann an zu kurzer Gare liegen, zu viel Mehl im Teig oder an zu langer bzw. zu heißer Backzeit, wodurch sie trocken werden.

