Bao – chinesische Dampfbrötchen

Bao Brötchen – chinesische Dampfbrötchen waren für mich eine echte Entdeckung. Ich hatte schon davon gehört und nachdem ich mir im Netz die vielen Versionen angesehen hatte, wollte ich sie unbedingt ausprobieren.
Ich hatte sie vorher nie probiert und muss sagen: Sie gelingen super und kamen am Tisch sehr gut an.
Bao sind in ganz Asien verbreitet und berühmt für ihre weiße Farbe, die durch die Art der Zubereitung entsteht.
Die Zubereitung ist wirklich einfach und wenn ihr den Fotos Schritt für Schritt folgt, klappt es problemlos.
Man kann sie herzhaft mit Aufschnitt und anderen salzigen Zutaten füllen, aber auch mit süßen Füllungen sind sie fantastisch.
Falls ihr keinen chinesischen Dampfgarer habt: kein Problem — ihr könnt auch einen Topf mit Dämpfeinsatz verwenden; so habe ich es gemacht, denn nicht jeder besitzt dieses spezielle Gerät.
Sobald sie gekocht und abgekühlt sind, könnt ihr sie in einem Papier- oder Plastikbeutel für Lebensmittel aufbewahren.
Also, probiert es aus! Wenn ihr eines meiner Rezepte nachmacht, schickt mir gerne Fotos – ich veröffentliche sie mit eurem Namen auf meiner Seite.
Ca. 120 kcal pro Bao

Gedämpfte chinesische Bao-Brötchen
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 4 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 16-17 Stück
  • Kochmethoden: Dämpfen
  • Küche: Asiatisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für Bao (chinesische Dampfbrötchen)

  • 500 g Weizenmehl Typ 0
  • 300 ml Vollmilch
  • 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 25 ml Extra natives Olivenöl
  • 35 g Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • Wasser
  • 1 1/2 Glas Apfelessig

Zubereitung der Bao (chinesische Dampfbrötchen)

  • Gebt die trockenen Zutaten in die Küchenmaschine: Mehl, Zucker und Trockenhefe und mischt alles kurz.

    Anschließend die Milch, das Öl und das Salz zugeben und so lange kneten, bis ein homogener, gut zusammenhängender Teigklumpen entsteht.

    In eine große Schüssel legen und an einem warmen Ort abgedeckt mit Frischhaltefolie etwa 3 Stunden gehen lassen, beziehungsweise bis sich das Volumen verdoppelt hat.

    Wenn der Teig aufgegangen ist, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und nur kurz durchkneten, sodass ein Teigklumpen entsteht, und dann eine Rolle formen.

  • Schneidet die Rolle in Stücke, sodass jedes etwa 50 g Teig hat.

    Ihr solltet ungefähr 16–17 Stück erhalten. Formt daraus kleine Teigbällchen und lasst sie abgedeckt 40–50 Minuten erneut gehen.

    Sobald sie aufgegangen sind, rollt sie mit dem Nudelholz auf etwa 3 Millimeter Dicke aus.

  • Schneidet Stücke Backpapier zurecht, legt ein Stück Papier auf eine Hälfte des Teigkreises und klappt die andere Hälfte darüber – das verhindert, dass die Brötchen beim Dämpfen zusammenkleben.

  • Legt die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und lasst dabei Abstand zwischen ihnen.

    Lasst sie noch etwa eine Stunde im Ofen mit eingeschaltetem Licht gehen.

    Gedämpfte chinesische Bao-Brötchen
  • In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser und einem halben Glas Apfelessig erhitzen, den Dämpfeinsatz einsetzen und sobald das Wasser leicht köchelt, die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren. Legt die Bao auf den Einsatz und deckt den Topf mit dem Deckel ab.

  • Sie sollten etwa 10 Minuten dämpfen. Nach dem Garen auf das Backblech zurücklegen und abkühlen lassen.

    Wenn sie abgekühlt sind, das Backpapier entfernen und wie normales Brot sowohl für süße als auch für herzhafte Beläge verwenden.

    Gedämpfte chinesische Bao-Brötchen

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Autorenbild

loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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