Osterkekse

Osterkekse mit Kastanienmehl: rustikale Glocken-Köstlichkeit.
Wenn wir an Ostersüßes denken, fallen einem zuerst die großen Hefeteile ein, aber auch feines Kleingebäck hat seinen Platz – zum Knabbern beim Nachmittags‑Tee oder als Geschenk in hübschen, transparenten Tütchen.
Die Osterkekse, die ich euch heute vorstelle, stammen nicht aus einer alten regionalen Tradition, sondern aus einem meiner Küchen‑Experimente: Ich wollte Mürbchen mit Charakter und einem einzigartigen Geschmack, die sich von der üblichen Mürbeteig‑Variante unterscheiden.
Für dieses Rezept habe ich mich getraut, einen Teil des klassischen Mehls durch Kastanienmehl zu ersetzen.
Ich weiß, dass das kein typisches Frühlingsmehl ist, aber seine natürliche Süße und der leicht geröstete Nachgeschmack sind perfekt, um Kekse mit unerwartetem Erfolg zu kreieren.
Das Ergebnis war überraschend: ein aromatischer, warm gefärbter Mürbeteig, der auf der Zunge zergeht und beim ersten Bissen alle überzeugt hat.
Kastanienmehl ist eine wertvolle Zutat, die nach dem Kastagnaccio oft im Vorratsschrank vergessen wird.
Ein persönlicher Tipp? Da es ein empfindliches Mehl ist, bewahre ich Reste immer im Gefrierschrank auf.
So bleibt es frisch, kann nicht ranzig werden und ist jederzeit bereit, in neuen Rezepten wie diesem verwendet zu werden!
Wenn ihr es nicht zu Hause habt, verzichtet nicht auf diese Kekse: Ihr könnt sie problemlos auch mit normalem Weizenmehl (Typ 0) oder einer Mehlmischung eurer Wahl backen.
Praktisch an diesen glockenförmigen Keksen ist, dass sie gut vorzubereiten sind.
Sie halten sich mehrere Tage in einer Blechdose und bewahren ihre Frische.
Mit kleinen Zuckersternen oder bunten Streuseln, wie auf dem Foto, bringen sie sofort Osterfreude auf den Tisch.
Ich bin sicher, wenn ihr sie einmal probiert, werden sie zu eurem neuen Muss und ihr backt sie bald wieder… ausprobieren lohnt sich!
Legt los und lasst mich wissen, ob auch eure Gäste vom Zauber der Kastanien verzaubert sind!
Kcal ca. 74 pro Keks

Osterkekse
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 15 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 32 Kekse
  • Kochmethoden: Backofen (elektrisch)
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostern

Zutaten für die Osterkekse

  • 150 g Kastanienmehl
  • 130 g Weizenmehl (Typ 0)
  • 4 g Backpulver
  • 1 Ei (mittelgroß)
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Teelöffel Vanille (flüssig)
  • 125 g Butter
  • nach Bedarf bunte Zuckersterne
  • essbarer Kleber

Werkzeuge

  • Ausstechformen Osterformen

Zubereitung der Osterkekse

  • Zuerst das Ei mit dem Zucker in eine Schüssel geben und gut verrühren. Dann die weiche Butter und das Kastanienmehl hinzufügen und alles gut vermengen.

    Nun Vanille, Backpulver und Weizenmehl (Typ 0) zufügen und den Teig so weit wie möglich in der Schüssel fertigstellen. Anschließend auf der Arbeitsfläche weiterkneten, bis ein homogener Teigball entsteht.

    Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Nudelholz ausrollen – nicht zu dünn.

    Mit der passenden Ausstechform Glocken oder andere österliche Motive ausstechen.

  • Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 11–12 Minuten backen.

  • Nach dem Backen die Kekse herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Mit dem essbaren Kleber jeweils einen kleinen Tropfen an den Stellen platzieren, an denen die Zuckersterne befestigt werden sollen, und die Sterne daraufsetzen.

    Ein paar Minuten trocknen lassen und servieren.

    Osterkekse

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Dekoration: Wenn ihr sie noch schokoladiger möchtet, könnt ihr die Hälfte der Glocke nach dem Backen in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen.
Die Kombination Schokolade–Kastanie ist unschlagbar!

Geschenkidee: Verpackt 5–6 Kekse in einem Tütchen mit einer bunten Schleife und einem Olivenzweig – das ist eine handgemachte Osteraufmerksamkeit, die sehr geschätzt wird.

Wer möchte, kann sich auch von meiner Sammlung rund um Ostern inspirieren lassen
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Autorenbild

loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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