Orangencreme ohne Eier und Milch

Heute teile ich mit dir ein Rezept, das perfekt zu jeder Ernährungsweise passt. Eine duftende und samtige Orangencreme ohne Eier und ohne Milch. Ach ja, auch ohne Mehl!

Eine dieser Zubereitungen, die so einfach und schnell sind, dass sie dich beim ersten Löffel überraschen. Denn tatsächlich esse ich sie fast immer noch warm mit dem Löffel!!

Die Orangencreme ohne Milch und ohne Eier ist zart und sehr lecker, perfekt, um deine Desserts zu verfeinern und wirklich einzigartig zu machen.

Es ist eine vegane Creme, die wirklich nach Orange schmeckt, leicht und aromatisch, oft auch Wassercreme genannt.

Diese Zubereitung ist ein echtes Juwel der „ohne“ Patisserie: sie ist natürlich vegan, glutenfrei und laktosefrei – besser geht’s kaum!

Sie ist die ‚null Aufwand‘-Lösung, um Tartes zu füllen, Kuchen zu bestreichen oder einfach löffelweise als leichtes Dessert zu genießen.

Geeignet für Laktoseintolerante, Zöliakie-Betroffene und Vegane.. eine Verwöhnung, die wir alle ohne Ausnahme genießen können 🧡

Lass uns zusammen die Geheimnisse entdecken, wie sie perfekt wird – vorher empfehle ich dir aber noch ein paar leckere Rezepte, die du nicht verpassen solltest!

orangencreme ohne eier ohne milch
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde 7 Minuten
  • Portionen: zum Füllen einer Torte von ca. 20-22 cm
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter, Frühling, Sommer

Zutaten

  • 300 g Orangensaft (wenn möglich Bio-Orangen)
  • 100 g Zucker (wenn die Orangen sehr süß sind, könnt ihr auf 80 g reduzieren)
  • 40 g pflanzliche Margarine (von hoher Qualität)
  • 40 g Maisstärke (glutenfrei) (wer mag, kann stattdessen Mehl Tipo 00 verwenden)
  • Orangenschale (Abrieb)

Werkzeuge

  • Zitruspresse
  • Zitronenreibe
  • Schüssel
  • Kochtopf
  • Schneebesen
  • Frischhaltefolie
  • Spatel

Schritte

  • Diese Creme ohne Eier zuzubereiten ist wirklich kinderleicht! Das Einzige etwas Mühsame ist, die Orangen auszupressen!

  • Wie immer, wenn ich Rezepte mit Zitrusfrüchten teile, eine Empfehlung: Verwendet nur Bio-Orangen mit essbarer Schale 🧡🍊

  • Für 300 g Saft benötigt ihr etwa 5 Orangen, je nach Größe. Zur Sicherheit nehmt zwei extra mit.

  • Wählt reife, süße Früchte (unten findet ihr meine Einkaufstipps). Presst den Saft aus und stellt ihn beiseite.

  • Nehmt dann einen Topf, gebt die Stärke hinein und etwas Orangensaft dazu, damit sie sich gut auflöst. Rührt mit einem Schneebesen, um Klumpen zu vermeiden.

  • Sobald sich die Stärke vollständig aufgelöst hat, stellt die Hitze auf niedrige Stufe, gießt den restlichen Saft dazu und rührt mit dem Schneebesen.

  • Gebt den Zucker nach und nach hinzu und die Margarine in kleinen Stücken (benutzt wirklich nur Margarine von guter Qualität).

  • Gebt auch die ganze oder geriebene Schale einer Orange dazu, um der Creme mehr Geschmack und ein intensiveres Aroma zu verleihen.

  • Hinweis: Wer mag, kann statt der Margarine Butter (laktosefrei) für die laktosefreie Variante verwenden.

  • In beiden Fällen erhaltet ihr eine hervorragende Creme, allerdings mit einigen strukturellen Unterschieden, die ihr weiter unten nachlesen könnt.

  • Sobald die Margarine geschmolzen ist, erhöht die Hitze etwas und bringt die Creme zum Kochen, dabei ständig mit dem Schneebesen rühren.

  • Sobald sie anfängt zu köcheln, nehmt den Topf vom Herd und lasst die Creme ruhen. Gebt sie in eine Glas- oder Keramikschüssel und deckt sie mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab.

  • Am Anfang wirkt sie sehr flüssig, aber nach und nach erreicht sie beim Abkühlen die richtige Cremigkeit.

  • Und schließlich ist sie bereit, in ihrer ganzen Leichtigkeit und Köstlichkeit genossen zu werden!

  • Ich hoffe, dir hat dieses Rezept gefallen! 🍊✨ Schau bald wieder vorbei 🧡

  • Artikel urheberrechtlich geschützt © – Gabriella Geroni © Alle Rechte vorbehalten

🍊🧡 EINIGE IDEEN, WIE DU DIESE FANTASTISCHE VEGANE ORANGENCREME VERWENDEN KANNST:

Füllung: Ideal für vegane Mürbeteig-Tarten oder für den klassischen Biskuitboden (Pan di Spagna).

Gläser: Schichtet sie abwechselnd mit zerbröselten Vollkeksen und gerösteten Mandeln.

Frühstück: Probier sie auf Pancakes statt Ahornsirup.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Welche Orangen kann ich für diese Creme verwenden?

    Nicht alle Orangen sind gleich: Einige eignen sich perfekt für Säfte, andere haben eine so aromatische Schale, dass sie einem Dessert ein ganz anderes Profil geben.

    Hier die „süßen“ Sorten, die sich am besten für deine vegane Creme eignen:
    🍊 Navel-Orange (oder Navelina)
    Sie ist die unangefochtene Königin für dieses Rezept.
    Warum sie wählen: Sie ist sehr süß, hat sehr geringe Säure und ein kernloses Fruchtfleisch.
    Die Schale ist recht dick und reich an ätherischen Ölen. Die Schale einer Navel (streng biologisch) zu verwenden, garantiert dir ein intensives Aroma ohne die lästigen Kerne beim Auspressen.

    🍊 Tarocco-Orange (rotfleischige Sorte)
    Wenn du eine Creme mit leicht bernsteinfarbener Tönung und komplexerem Geschmack willst.
    Warum sie wählen: Sie hat ein ausgewogenes Verhältnis von Zucker und Säure und einen Hauch von Beerenaromen.
    Sie ist sehr saftig. Wenn du sie verwendest, bekommt deine Creme einen „gehobeneren“ und weniger einfachen Geschmack als mit einer klassischen hellen Orange. Achte darauf, dass sie gut reif sind, damit die Säure nicht die Süße der Creme überlagert.

    ✔️ Schwere Orangen: Nimm die Orange in die Hand; wenn sie im Verhältnis zur Größe schwer ist, bedeutet das viel Saft.
    ✔️ Feine oder dicke Schale? Für Saft ist feine Schale besser, aber für diese Creme brauchen wir die Schale! Wähle Orangen mit gut strukturierter und duftender Schale (kratze leicht mit dem Fingernagel: wenn sofort Duft hervortritt, ist es die richtige).
    ✔️ Bio ist Pflicht: Da du die Schale in den Kochvorgang einbringst, ist es wichtig, dass sie nicht mit Wachs oder Pestiziden behandelt sind (keine „nicht essbare Schale“).

  • Warum ist die Creme matt und nicht glänzend?

    Der Glanz hängt von der verwendeten Stärke ab. Maisstärke (Maizena) ergibt ein glänzenderes Finish als Mehl.

  • Ist sie geeignet, um mehrstöckige Torten zu füllen?

    Ich habe diese Creme verwendet, um eine mittelgroße Torte, die halbiert war, also mit nur einer Lage, zu füllen – ohne Probleme.
    Wenn du sie für eine mehrstöckige Torte einsetzen willst, musst du folgende Änderung vornehmen.

    Erhöhe die Menge der Maizena auf 50-55 g, damit die Creme beim Schneiden stabiler bleibt. Wenn die Torte ein hohes Gewicht tragen muss, ist es notwendig, die Stärke zu erhöhen, unabhängig vom verwendeten Fett.
    Butter gibt der Creme zwar zusätzliche Stabilität, ersetzt aber nicht die tragende Kraft, die nur Stärke (oder Gelatine) in einer Zubereitung wie dieser leisten kann.

  • Wie bewahrt man die vegane Orangencreme auf?

    Als „Wassercreme“ ist ihr größter Feind nicht so sehr schnelles Verderben, sondern der Verlust an Konsistenz. So gehst du am besten damit um.

    🍊🧡 Im Kühlschrank (3-4 Tage)
    Der Trick mit der Folie: Sobald die Creme fertig ist, fülle sie in eine Glasschüssel und decke sie sofort mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab. So vermeidest du die Bildung einer harten Haut.
    Temperatur: Bewahre sie im mittleren Fach des Kühlschranks auf. Sie hält sich perfekt für 3 bis 4 Tage.
    Wiederherstellung: Beim Abkühlen neigt die Stärke stark zum Gelieren. Bevor du sie zum Füllen verwendest, rühre sie kräftig mit einem Schneebesen durch, damit sie wieder die natürliche Cremigkeit erhält.

    🍊❄️ Im Gefrierfach (bis zu 1 Monat)
    Ja, diese Creme kann eingefroren werden, aber mit einer kleinen Vorsichtsmaßnahme:
    Auftauen: Tau sie immer im Kühlschrank auf, niemals bei Raumtemperatur.
    Nach dem Auftauen: Nach dem Auftauen kann die Creme leicht „körnig“ oder etwas getrennt erscheinen. Keine Sorge! Ein kurzer Einsatz eines Stabmixers macht sie wieder glatt und seidig.

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melacannellaefantasia

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