Pasta mit Agretti, Kirschtomaten und gerösteten Pinienkernen

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Pasta mit Agretti, Kirschtomaten und gerösteten Pinienkernen war eine relativ neue Entdeckung für mich – eine, die man sofort wieder kocht.
Bis vor Kurzem habe ich Agretti immer auf die gleiche Art serviert: blanchiert und mit Öl, Salz und Zitrone angemacht. Ich wusste, dass sie sich auch für andere Zubereitungen eignen, z. B. für Omeletts, aber bei uns zu Hause sind Eier nicht so beliebt, also blieben sie meist die Beilage.
Beim Ausprobieren und Experimentieren bin ich dann auf die Idee gekommen, sie in einem Nudelgericht zu verwenden. So entstand diese Version: schlicht, aber mit einer guten Balance.
Die Sauce passt zu verschiedenen Pastasorten, hier habe ich mich für Spaghetti entschieden: sie verlaufen parallel zu den Agretti, verfangen sich leicht ineinander und ergeben schon optisch und geschmacklich ein harmonisches Gericht. So machst du die Pasta mit Agretti, Kirschtomaten und gerösteten Pinienkernen.

Pasta mit Agretti und Kirschtomaten, serviert auf einem Teller, vertikale Ansicht
  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Portionen: 2
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling

Zutaten

  • 300 g Spaghetti
  • 300 g Agretti
  • 10 Kirschtomaten
  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf Pfeffer (optional)
  • nach Bedarf geriebener Parmesan (optional)

Werkzeuge

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  • 1 Messer
  • 1 Pfanne
  • 1 Nudeltopf

Schritte

  • Kümmere dich zuerst um die Agretti: entferne mit einem kleinen Messer die Wurzeln und wasche sie sehr gut, dabei mehrmals spülen.
    Stell einen Topf mit Wasser auf den Herd und wenn es kocht, gib die Agretti für wenige Minuten hinein.
    Gieß sie sehr al dente ab: du wirst sie in der Pfanne weiterbraten und eine zu lange Garzeit würde sie matschig machen.

  • Bring einen Topf mit Wasser zum Kochen.
    Inzwischen röstest du die Pinienkerne in einer kleinen Antihaftpfanne. Beweg die Pfanne oft, damit sie nicht anbrennen, und nimm die Kerne beiseite, sobald sie leicht bernsteinfarben sind.
    In derselben Pfanne kurz zwei Knoblauchzehen in die Pfanne geben, schälen und andrücken. Sobald der Knoblauch goldbraun ist, nimm ihn heraus.
    Wasch und halbier die Kirschtomaten, dann lass sie kurz im Olivenöl anbraten.
    Koch die Spaghetti und gieß sie sehr al dente ab, und bewahre dabei ein Glas Nudelkochwasser auf.

  • Gib die Pasta zur Pfanne mit den Tomaten, füge die Agretti hinzu und lass alles schön verschmelzen, gegebenenfalls mit etwas Kochwasser zum Binden.
    Am Ende der Garzeit die Pinienkerne unterheben, ein paar für die Dekoration zurücklassen. Vollende das Gericht mit einem Schuss rohem Olivenöl und richte an.
    Serviere mit etwas geriebenem Parmesan und, wenn du magst, einer Prise Pfeffer.

Aufbewahrung

Du kannst die Pasta mit Agretti, Kirschtomaten und gerösteten Pinienkernen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 1 Tag aufbewahren. Erwärme sie vor dem Servieren in der Pfanne mit einem Schuss Öl. Sie wird etwas eingezogen sein, bleibt aber sehr aromatisch.
Beachte, dass die Konsistenz etwas nachlässt, daher ist es am besten, das Gericht frisch zuzubereiten.

Tipps

Gieß die Agretti sehr al dente ab: sie garen in der Pfanne nach.
Röste die Pinienkerne bei niedriger Hitze und rühre dabei häufig, damit sie nicht verbrennen.

Verwende etwas Nudelkochwasser, um die Sauce zu binden und besser zu verbinden.

Wenn du einen intensiveren Geschmack willst, kannst du eine Prise Chiliflocken zufügen.

Agretti schrumpfen beim Garen stark: rechne also mit reichlichen Portionen.

Anmerkungen

Der Kontrast zwischen der Frische der Agretti und der Süße der Kirschtomaten ist Teil des Zusammenhalts des Gerichts.
Die Pinienkerne sorgen nicht nur für Knusprigkeit, ihr Aroma verändert sich deutlich beim Rösten: diesen Schritt nicht auslassen.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Welche Pastasorte passt zu Agretti?

    Spaghetti sind ideal, weil sie sich gut mit den Agretti verfangen, aber du kannst auch Linguine oder kurze Pasta verwenden.

  • Müssen Agretti vorher blanchiert werden?

    Ja, sie sollten ein paar Minuten blanchiert und al dente abgegossen werden, bevor sie in der Pfanne weitergegart werden.

  • Kann man das Gericht vorbereiten?

    Du kannst die Sauce im Voraus zubereiten, aber am besten kochst und mischst du die Pasta frisch kurz vor dem Servieren.

  • Kann ich auf Parmesan verzichten?

    Ja, du kannst ihn weglassen für eine leichtere oder komplett vegane Variante.

Autorenbild

Monica Face

Alltagsküche, Geschichten und Essgewohnheiten. Einfache, saisonale und hausgemachte Rezepte, erzählt aus dem echten Leben: was wir essen, wie wir kochen und warum wir es tun.

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