Ricotta-Tarte mit Erdbeeren, ein Dessert, das nach Heimat und Frühling riecht. Ein Mürbeteigkuchen, perfekt für jede besondere Gelegenheit. Das Herz aus Ricotta und Erdbeeren, cremig und unwiderstehlich, macht diesen Kuchen besonders verführerisch, ohne den Mürbeteig aufzuweichen – er bleibt knusprig, dank einiger Kniffe, die ich euch im Rezept verrate. Diese Ricotta-Tarte mit Erdbeerfüllung ist nicht nur ein Kuchen, sondern ein dekorativer Hingucker. Das i-Tüpfelchen? Ein Regen aus Mürbeteigblättern, mit Puderzucker bestäubt, der für ein einzigartiges Spiel der Konsistenzen sorgt.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 45 Minuten
- Kochzeit: 50 Minuten
- Portionen: 12
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling, Frühling, Sommer
- Leistung 300,33 (Kcal)
- Kohlenhydrate 46,07 (g) davon Zucker 24,63 (g)
- Proteine 8,21 (g)
- Fett 10,43 (g) davon gesättigt 6,36 (g)davon ungesättigt 3,68 (g)
- Fasern 1,36 (g)
- Natrium 42,06 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 90 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten für die Ricotta-Tarte mit Erdbeeren
Für den Mürbeteig:
- 330 g Weizenmehl (Typ 00)
- 100 g Zucker
- 5 g Backpulver
- 1 Ei
- 1 Eigelb
- 80 g Butter
- 450 g Erdbeeren
- 150 g Zucker
- Eine halbe Zitrone
- Zitronenschale
- 450 g Ricotta (sehr trocken)
- Puderzucker
Was du für die Ricotta-Tarte mit Erdbeeren brauchst
- 2 Schüsseln
- 1 Pfanne
- 1 Zitronenreibe
- Backpapier
- 1 Nudelholz
- 1 Tarteform
- 1 Streuer für Puderzucker
Zubereitung der Ricotta-Tarte mit Erdbeeren
Die Erdbeeren säubern, das grüne Kräppchen entfernen und in eine Schüssel geben, in der zuvor 1 Teelöffel Natron in Wasser aufgelöst wurde. So etwa eine halbe Stunde stehen lassen.
Nach der Zeit die Erdbeeren abspülen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Die Stücke direkt in die kleine Pfanne geben, in der sie später gekocht werden.
Zucker und Zitronensaft zufügen, umrühren und bei niedriger Hitze auf den Herd stellen, bis die Erdbeeren ihren Saft freigeben und eindicken.
Den Herd ausschalten und abkühlen lassen. Das ist der erste Trick, damit der Mürbeteigboden trocken bleibt: einen Großteil der im Erdbeerensaft enthaltenen Flüssigkeit verdampfen lassen.
Kommen wir nun zum zweiten Trick: eine sehr trockene Ricotta verwenden. Dafür einfach die Ricotta in ein Sieb stellen und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Ich habe Schafsmilch-Ricotta genommen, weil sie aromatischer ist.
Zur Ricotta Zucker und die abgeriebene Schale einer halben Zitrone geben und mit einer Gabel gut verrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Jetzt den Mürbeteig zubereiten. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, die abgeriebene Schale einer halben Zitrone, Butter, ein Ei und ein Eigelb geben.
Alle Zutaten verkneten. Falls der Teig zu fest ist, einen Esslöffel Milch zugeben oder kurz mit der Küchenmaschine durchkneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach den Teig halbieren.
Einen Teil mit dem Nudelholz auf Backpapier ausrollen, so dass ein Kreis entsteht, der größer ist als Boden und Rand der Form.
Den Teig mitsamt dem Papier in eine 22-cm-Form legen und den Teig an den Rand andrücken, damit er auch am Rand haftet.
Jetzt verrate ich euch den dritten cleveren Tipp: Aus dem überschüssigen Teig eine Wurst formen und entlang der inneren Kante der Form legen.
Das mache ich immer, um die Tarte beim Stürzen und Schneiden zu stabilisieren. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
Die Ricotta-Creme einfüllen und glatt streichen, dann die Erdbeerkonfitüre darauf verteilen und ebenfalls glatt streichen.
Nun die Oberfläche dekorieren – klassisch mit Rauten oder mit kleinen Blättchen, die ihr mit einem Ausstecher formt, so wie ich. Nach Belieben überlappend anordnen.
Im Ofen bei 170-180° etwa fünfzig Minuten backen. Nach dem Backen den Kuchen in der Form abkühlen lassen und erst herausnehmen, wenn er vollständig kalt ist.
Erst dann auf eine Servierplatte legen und mit Puderzucker bestäuben. Jetzt könnt ihr ihn in vollen Zügen genießen.
Am nächsten Tag schmeckt die Ricotta-Tarte mit Erdbeeren oft noch besser!

