Mimosa-Crostata: der einfache Kuchen zum 8. März

Mimosa-Crostata weich: der einfache Kuchen zum 8. März.
Mit dem nahenden Weltfrauentag wollte ich euch eine etwas andere, aber unglaublich leckere Idee vorstellen: die Mimosa-Crostata. Im Unterschied zur klassischen Torte basiert diese Version auf einem weichen Mürbeteig, der auf der Zunge zergeht und sie damit sowohl zum Genießen in der Familie als auch als besonderes Geschenk für eine liebe Person macht.
Im Inneren dieses Gebäcks verbirgt sich eine reichhaltige Vanillecreme (crema pasticcera), aromatisiert mit der Zitronenschale, die zusammen mit dem weichen Boden einen frischen und köstlichen Kontrast erzeugt. Der Bezug zu den typischen Häufchen der Mimosa-Torte macht sie optisch sehr schön, bleibt dabei aber eine einfache und leckere Zubereitung. Bissen für Bissen wird sie köstlich und ist eine originelle Alternative, die den Duft des Frühlings auf den Tisch bringt.
Kommt mit, wir legen los beim Backen. Viel Spaß beim Nachmachen, Giusi.

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  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Kochzeit: 35 Minuten
  • Portionen: 6 Personen
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Weltfrauentag

Zutaten für Mimosa-Crostata: der einfache Kuchen zum 8. März

Am Ende des Rezepts finden Sie Hinweise zum Mehl.

  • 500 ml Milch
  • Zitrone (abgeriebene Schale)
  • 100 g Zucker (fein)
  • 2 Eier
  • 50 g Kartoffelstärke (oder Maisstärke)
  • 530 g Weizenmehl Typ 00
  • 2 Eier
  • 100 g Pflanzenöl
  • 100 g Milch
  • 160 g Zucker (fein)
  • 8 g Backpulver

Werkzeuge

  • 1 Tarteform 26/28

Schritte für die Mimosa-Crostata: der einfache Kuchen zum 8. März

  • Bereitet zuerst die Vanillecreme (crema pasticcera) zu, die vor der Verwendung für die Crostata abkühlen muss. Gebt die Milch in einen kleinen Topf und fügt die Zitronenschale hinzu, bringt die Milch fast zum Kochen. In einer Schüssel das Zucker mit den Eiern verrühren, dann die Kartoffelstärke bzw. Maisstärke einarbeiten.
    Gut verrühren und sobald die Milch fertig ist, löffelweise unterrühren, um die Masse zu temperieren. Alles wieder in den Topf geben und so lange erhitzen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Sobald die Creme fertig ist, sofort in einen Behälter füllen (ich empfehle, ihn für etwa 15 Minuten in den Gefrierschrank zu stellen) und statt Frischhaltefolie auf der Oberfläche feinen Zucker verstreuen. In einem Artikel, den ihr HIER findet, erkläre ich, warum ich keine Frischhaltefolie direkt auf die Creme lege.

  • In der Zwischenzeit bereiten wir den Mürbeteig vor. In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker verrühren, dann Pflanzenöl, Milch und zuletzt das Mehl sowie das Backpulver hinzufügen. Gut verkneten, bis ein homogener, nicht klebriger Teigklumpen entsteht. Falls erforderlich, nach und nach zusätzliches Mehl zugeben.

  • Ist der Teigklumpen fertig, teilt ihn in zwei. Den ersten Teil nicht zu dünn ausrollen und in eine gebutterte, bemehlte oder mit Backpapier ausgelegte Form legen. Die Ränder sauber abschneiden und die zuvor zubereitete Vanillecreme hervorholen; diese kurz aufschlagen, damit sie wieder die richtige Konsistenz bekommt, dann in die Form geben und glattstreichen.

    Aus dem restlichen Teigklumpen kleine Stücke abbrechen und diese oberhalb der Crostata verteilen. Ich habe es folgendermaßen gemacht: teilweise in der Mitte und dann im verbleibenden Randkreis einige Schokotropfen gesetzt. Ihr könnt nach Belieben dekorieren.

    Backt die Tarte bei 180°C für 35 Minuten in der Mitte des Backofens (Ober-/Unterhitze). Für die letzten zehn Minuten empfehle ich, die Form etwas tiefer im Ofen zu platzieren, nicht ganz unten, sondern eine Schiene darüber.

  • Nach dem Backen die Tarte vollständig in der Form abkühlen lassen, damit sie nicht bricht.

  • Danke, dass ihr mit mir gekocht habt. Wir sehen uns beim nächsten Küchenabenteuer und wie immer vielen Dank für euer Vertrauen.

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Aufbewahrung und Tipps

Ich empfehle, die Tarte im Kühlschrank aufzubewahren, wo sie etwa 3–4 Tage frisch bleibt. Da es sich um einen weichen Mürbeteig mit einer Füllung aus Vanillecreme handelt, hilft die Kälte, die Frische zu bewahren. Nehmt die Tarte etwa zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sie wieder etwas weicher wird und ihr das volle Aroma genießen könnt.

Tipps zu den Zutaten

Für den Boden könnt ihr das Weizenmehl Typ 00 verwenden oder es durch eine andere Mehlsorte ersetzen. Bedenkt, dass jede Mehlsorte Flüssigkeiten unterschiedlich aufnimmt: selbst zwischen verschiedenen Marken desselben Weizenmehls Typ 00 kann es Unterschiede geben.

Ich empfehle, mit der im Rezept angegebenen Menge zu beginnen und euch auch an der Größe der verwendeten Eier zu orientieren. Das Geheimnis ist, das Mehl gegen Ende der Teigzubereitung nach und nach zuzugeben: wenn ihr seht, dass der Teig noch Mehl braucht, gebt es langsam hinzu; wenn er bereits die richtige Konsistenz hat, ist es nicht notwendig, alles Mehl zuzufügen. Ziel ist ein weicher Mürbeteig, der nicht klebt.

Autorenbild

pasticcidigiu

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