Wolkenweiche Milch-Focaccine: Das einfache Rezept für ein perfektes Picknick
Wer sagt, dass man stundenlang gehen muss, um etwas Authentisches auf den Tisch zu bringen? Auch wenn große Hefeteige für sich sprechen, glaube ich fest daran, dass man sich mit einfachen und ziemlich schnellen Rezepten verwöhnen kann. Schließlich ist das Motto meines Blogs genau das: einfach kochen!
Heute schlage ich dir deshalb diese milchigen Focaccine vor, weich wie Wolken, mit mittlerer Gehzeit und 55% Hydration – ein toller Kompromiss, auch was die Handhabung des Teigs angeht. Entstanden an einem Sonntagnachmittag auf dem Land, suchte ich den perfekten Snack für ein Picknick im Freien, und hier sind sie: kleine Leckerbissen, die alle Erwartungen übertroffen haben.
Warum du diese Milch-Focaccine lieben wirst
Sobald sie im Ofen sind, erfüllt ein betörender Duft deine Küche. Vorsicht: diese Focaccine machen süchtig! Sie sind so gut, dass du nach der ersten nicht mehr aufhören willst.
Das Rezept ist auf etwa zwanzig Stück ausgelegt, eine ideale Reserve für gesunde Pausenbrote deiner Kinder, ein Geburtstagsbuffet oder Hausfeste, schnelle Snacks immer griffbereit und natürlich perfekt für Tagesausflüge und Picknicks.
So genießt du deine weichen Focaccine
Das Schöne an diesem Rezept ist die Vielseitigkeit. Du kannst sie pur genießen, um die Süße der Milch zu schmecken, oder halbieren und mit Aufschnitt und Käse füllen. Sie sind ein Muss für jedes gute Pausenbrot.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden 20 Minuten
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 18 Stück
- Kochmethoden: Backofen (elektrisch)
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling
Zutaten
⚠ IN DIESEM REZEPT SIND EIN ODER MEHR AFFILIATE-LINKS ENTHALTEN. Die Produkte, die ich empfehle, sind dieselben, die ich in meinen Rezepten verwende; wenn ihr sie über meinen Blog kauft, unterstützt ihr meine Arbeit, ohne dass es euch zusätzlich kostet!
- 300 g Manitoba-Mehl
- 100 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 130 ml Milch (lauwarm)
- 120 ml Wasser (lauwarm)
- 50 ml natives Olivenöl extra
- 8 g frische Bäckerhefe (oder 3 g Trockenhefe)
- 1 Teelöffel Zucker
- 7 g Salz (+ nach Bedarf)
- 10 Kirschtomaten
- nach Bedarf getrockneter Oregano
- 1 Prise Salz
Werkzeuge
- 1 Schüssel
- 1 Holzlöffel
- 1 Geschirrtuch
- 1 Nudelholz
Zubereitung
Vermische in einer großen Schüssel die Mehlsorten, forme in der Mitte eine Mulde und gib das Öl an den Rand.
Löse die Hefe im lauwarmen Milch-Zucker-Gemisch auf und gib es dann in die Mitte.
Rühre zunächst mit einem Holzlöffel.
Gieße dann nach und nach auch das lauwarme Wasser hinzu und rühre weiter.
Gib zum Schluss das Salz hinzu und beginne, den Teig ca. 5′ zu kneten. Wenn du eine Küchenmaschine benutzt, gib zuerst alle Flüssigkeiten hinein und dann nach und nach Mehl und Salz; arbeite bei niedriger Geschwindigkeit für 2–3 Minuten.
Gib den Teig auf die Arbeitsfläche und knete ihn mehrere Minuten weiter (insgesamt etwa 10 Minuten). Wenn du die Küchenmaschine benutzt, erhöhe auf mittlere Geschwindigkeit und lasse den Teig 5 Minuten kneten.
Forme ein glattes, gleichmäßiges Teigstück und lege es in dieselbe leicht geölte Schüssel. Decke es mit einem trockenen Geschirrtuch ab. Gehen lassen für ca. 2 Std. im ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht.
Nach dieser Zeit sollte sich das Volumen verdoppelt haben. Falls nicht, lass den Teig länger gehen.
Rolle den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche aus, weite ihn mit den Händen (und nur wenn nötig mit dem Nudelholz). So zerstörst du nicht die Gärblasen.
Arbeite eine Dicke von 3,5 cm heraus und steche mit einem Ausstecher oder einem Glas mit 6–7 cm Durchmesser Scheiben aus. Natürlich kannst du die Focaccine auch größer machen, z. B. 10–12 cm, je nachdem, wie viele du brauchst und wofür.*
Lege sie mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech, auf das du etwas Öl gestrichen hast. Decke mit einem Geschirrtuch ab und ruhe sie 2 Std. 20′ im ausgeschalteten Ofen mit Licht.
Nach dieser Zeit drücke die Oberfläche vorsichtig mit den Fingerspitzen, um die typischen Vertiefungen zu formen, vier oder fünf pro Focaccina.
Pinsel die Oberfläche mit Öl ein, gebe nach Geschmack eine Prise Salz und Pfeffer darauf (bei Kinderportionen lieber weglassen).
Setze in die Mitte jeder Focaccina je ½ Kirschtomate, zuvor halbiert, und bestreue mit Oregano nach Geschmack.
Ab in den vorgeheizten Ofen, statische Funktion, 180°C für ca. 18–20′, dann herausnehmen und leicht abkühlen lassen.
Am nächsten Tag genügt 1′ in der Mikrowelle, und sie sind wieder so weich wie frisch gebacken.
Und voilà… die Milch-Focaccine mit Kirschtomaten und Oregano sind bereit zum Genießen!
Guten Appetit von La Cucina di FeFè!
Hier habe ich sie mit einem Durchmesser von 10 Ø gemacht.
Aufbewahrung
👉 Bei Raumtemperatur: Bewahre sie in einem Frischhaltebeutel oder einem luftdichten Behälter auf. Sie bleiben perfekt für 2–3 Tage. Wenn sie nach einem Tag weniger weich erscheinen, erwärme sie für 15–20 Sekunden (Mikrowelle). Die Feuchtigkeit macht sie wieder warm und wunderbar weich.
👉 Im Gefrierfach: Du kannst sie nach dem Abkühlen einfrieren. Nimm sie ein paar Stunden vor dem Verzehr heraus oder taue sie direkt im Ofen oder in der Mikrowelle auf – ideal für einen schnellen Snack.
Tipps, Hinweise, Variationen und Vorschläge
💬 * Was du mit dem übrigen Teigmachst und was dir niemand sagt: Übrig gebliebener Teig lässt sich weiterverwenden. Wenn du ihn sofort ausrollst, wird er etwas Widerstand leisten; mein Tipp ist, daraus ein kleines Teigstück zu formen, mit einem Teller zu bedecken und es mindestens 30 Minuten ruhen zu lassen, damit es wieder elastisch wird. Danach kannst du weitere Focaccine, Grissini oder kleine Brötchen formen. Du kannst den Teig auch im Kühlschrank aufbewahren – in einem luftdichten Behälter – und innerhalb von 2 Tagen verwenden.
1. Kann ich Pflanzenmilch verwenden?
Ja, du kannst Kuhmilch durch jede Art von Pflanzenmilch (z. B. Soja oder Hafer) ersetzen, solange sie ungesüßt ist, damit der Geschmack ausgewogen bleibt.
2. Kann ich den Teig am Abend vorher zubereiten?
Auf jeden Fall. Du kannst den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, ich empfehle aber, die Hefemenge auf 3–4 g zu reduzieren; am Morgen lass ihn etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur akklimatisieren, bevor du die Focaccine formst und backst.

